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Standby

Freitag, 7. Mai 2010 | Autor: Tobi

Bei Elektrogeräten gibt es den meist verpönten Standby-Modus, bei dem das Gerät geduldig wartet, bis es der Benutzer zum Leben erweckt und für den vom Entwickler angedachten Zweck verwendet.

Auch in der Fliegerei gibt es Standby, in mehreren Formen:

  • Am Funk, um dem Gegenüber mitzuteilen, das er kurz warten solle, die Antwort benötige ein bisschen Zeit
  • Als Reisender kann man als Standby-Passagier unterwegs sein, sofern es Platz im Flugzeug hat und auch keine Gewichtsprobleme auftreten (keine persönlichen Gewichtsprobleme, sondern dass das Flugzeug durch keinen Maximalwert eingeschränkt wird), siehe dazu auch “Standby” im Blog Wüstenspuren
  • Im Arbeitsplan, was positiv wie negativ sein kann, abhängig von Wohnort und wie oft es vorkommt

Momentan habe ich gerade wieder Standby, was an und für sich nichts ungewöhnliches wäre, allerdings hatte ich im Planungsroulette leider Pech und die Anzahl der Standby-Tage übertrifft die Anzahl der Tage, an denen Flüge geplant sind, bei weitem. Durch die Nähe meines Wohnortes zum Flughafen kann ich die bis zu 12 Stunden immerhin zu Hause verweilen, während Kollegen die weiter weg wohnen, sich an einen Ort begeben müssen, damit sie innerhalb 1 Stunde am Flugplatz sind. Da ich allerdings nicht so viele Anrufe der Crew Dispo an meinen Standby-Tagen erhalten habe, gibt es hier noch ein paar ältere Bilder von vergangenen Flügen, neue Fotos gibt es im Moment leider nicht:

SäntisParisFelderAlpenA340

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Der arme Copilot

Mittwoch, 16. September 2009 | Autor: Tobi

Nach dem wunderbaren Gedicht des Flugschreibers NFF, zu finden unter folgendem Link http://splitduty.blogspot.com/2009/08/schlaf-copi-schlaf.html, bin ich nun noch über das folgende Video gestolpert:
This video was embedded using the YouTuber plugin by Roy Tanck. Adobe Flash Player is required to view the video.

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Wenn der Flieger 3 mal klingelt…

Montag, 29. Juni 2009 | Autor: Tobi

…dann wurde der Autopilot bewusst ausgeschaltet, das wird mit dem für 3 Sekunden blinkenden Master Warning-Lämpchen noch optisch untermalt, der Ton hört sich so an: Autopilot disconnect
Schaltet sich der Autopilot selbst aus, was vorkommen kann, so wiederholt sich der Ton ständig und das Master Warning-Lämpchen blinkt bis die Warnung gelöscht wurde.

Dies ist meistens das einzige rote Lämpchen, das man während eines Fluges zu gesicht bekommt, allgemein gilt bei Airbus die Dark Cockpit-Philosophie, also das dunkle Cockpit. Damit ist gemeint das bei Normalbetrieb keiner der vielen Knöpfe erleuchtet ist.

Christbaum
(Bild kommt noch in besserer Qualität)

Nun ist es aber so, das an mindestens 4 Tagen im Jahr plötzlich mehr Schweiss aus den Drüsen fliesst und die Temperatur im Cockpit ansteigt. Dies sind dann halbjährlichen Simulatorchecks, je 2 Tage dauernd, der erste als eigentliche Prüfung, bei der gezeigt wird, dass man das Flugzeug auch beim Ausfall eines Triebwerks unter Kontrolle hat, einen Go Around fliegen kann und dann auch noch sicher landen kann. Ebenfalls wird das Wissen der Probanden getestet, vorausgesetzt, man hat nicht selber schon genug Fragen um den gegenüber sitzenden Prüfer zu beschäftigen, was allerdings auch nicht immer klappt, wie hier zu lesen ist: http://skypointer.swissblog.ch/2009/05/06/checkrefresher/ (Übrigens auch eine schöne Zusammenfassung)
Am 2ten Tag gibt es dann jeweils viele Lämpchen am Overheadpanel zu bestaunen, es werden dann jeweils komplexere und mehrfach Fehler simuliert, so dass auch der Umgang mit den Checklisten und sonstigem wieder einmal geübt werden kann. So beträgt die benötigte Pistenlänge schnell einmal den doppelten Wert oder noch mehr als im Normalbetrieb.
Auch Flugzeugen, die sich plötzlich auf Kollisionkurs befinden, muss ausgewichen werden und den tückischen plötzlichen Windänderungen, Scherwinden oder Wind Shears auf Neudeutsch, getrotzt werden.

Nach weiterem Theorieunterricht im Anschluss wird man dann wieder in die weite Welt entlassen und kann sich dann wieder einmal weiter als 10 Minuten von einem Flughafen entfernen, sogar Kaffee gibts dann wieder während des Fluges.

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Werbe- und andere Flieger

Freitag, 19. Juni 2009 | Autor: Tobi

Offenbar ist eine beliebte Tätigkeit bei den Angestellten meines Arbeitgebers vor dem Simulatorcheck noch einen Blog-Eintrag zu erstellen, wie folgende 2 Beweislinks zeigen:

  1. http://www.airbuspilot.ch/2008/02/22/geniesse-den-augenblick/
  2. http://skypointer.swissblog.ch/2009/05/04/adressanderung/

Da auch meine Person am Montagmorgen in aller Frühe in den heiligen Simulatorhallen der SAT am schwitzen sein wird, will ich mich nicht zurückhalten.

Während einige Airlines auf anstehende Grossereignisse im eigenen Land hinweisen:
Etihad
(Auch die Swiss hatte zur EM einen: http://www.airbuspilot.ch/2007/12/10/hopp-swiss-iv-i-han-ihn-heibrocht/, ich habe dummerweise keine Fotos gemacht)

versuchen andere durch Grösse zu beeindrucken:
A380

dritte haben fantasievolle Bemalungen:
Private JetTitan Airways

und ein anderer Trend sind die Retroanstriche:
Austrian
(Wobei wir hier eindeutig im Vorteil sind, da alle unsere Flugzeuge im Retrodesign unterwegs sind)

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1 Jahr

Dienstag, 26. Mai 2009 | Autor: Tobi

Die Zeit vergeht wie im Fluge sagt der Volksmund. Die Frage, ob jetzt die Zeit während des Fliegens doppelt oder noch schneller verfliegt, lasse ich jetzt unbeantwortet, aber die Tage und Wochen verstreichen und schon ist man ein Jahr bei einer Firma, was bei mir heute der Fall ist.

Es kommt mir vor, als hätte ich eben erst gestern noch in Vero Beach die ersten Erfahrungen mit 2-Motorigen Flugzeugen gemacht, habe aber in diesem Jahr bei Swiss schon etwas mehr als 800 Stunden im Cockpit und Simulator verbracht. Zum Teil mit Rückenwind, oder dann die Tage an denen man in irgend eine Richtung fliegen kann und es bläst einem immer auf die Nase.

Es wurde frühmorgens schon gearbeitet, aber auch am Abend in Paris ein teures Bier getrunken. Ebenfalls in Paris wurden die Hasen begutachtet, aber auch die Katzen in Rom wurden besichtigt.

Es wurde vor Pisten gewartet und landende Flugzeuge bestaunt oder man stand im Stau.

Es wurden von Flughäfen von A wie Athen bis Z wie Zürich angeflogen und das Kreuz und Quer durch Europa. Viele neue Namen, an die man sich nicht mehr unbedingt erinnert, und Gesichter, an diese eher, wurden kennengelernt und zahlreiche fröhliche Stunden verbracht und neue Orte erkundet.

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Dezember

Dienstag, 2. Dezember 2008 | Autor: Tobi

Die ersten Schneefälle bereits im November und Temperaturen die den Kühlschrank überflüssig machen sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass bald Weihnachten ist.

Somit ist auch mein Dezemberplan online, es gibt 2 neue Destinationen, so werden sich jetzt dann auch Moskau und Lissabon in meinem Logbuch finden lassen.

Hier noch einmal ein paar Fotos die im Laufe des Novembers entstanden sind:

AbendstimmungAbends über dem HochnebelAbends über dem HochnebelSchnee in St. PetersburgSchnee in St. PetersburgVerschneites SüddeutschlandSonnenaufgang über dem MittelmeerSonnenaufgang über dem Mittelmeer

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Neue Seite

Dienstag, 12. August 2008 | Autor: Tobi

Alles neu macht der August oder so ähnlich sagt der Volksmund (keine Angst, ich weiss dass es eigentlich der Mai ist, aber der passt im Moment nicht). Ich werde hier immer mal wieder Bilder und Geschichten aus meinem Alltag präsentieren.

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