Sunrise
Freitag, 17. Juli 2009 | Autor: Tobi
Dies wird kein Werbeartikel für eine Schweizer Firma, sondern das viel besungene Naturschauspiel soll hier im Mittelpunkt stehen:
Thema: Up in the sky | 3 Kommentare
Freitag, 17. Juli 2009 | Autor: Tobi
Dies wird kein Werbeartikel für eine Schweizer Firma, sondern das viel besungene Naturschauspiel soll hier im Mittelpunkt stehen:
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Montag, 29. Juni 2009 | Autor: Tobi
…dann wurde der Autopilot bewusst ausgeschaltet, das wird mit dem für 3 Sekunden blinkenden Master Warning-Lämpchen noch optisch untermalt, der Ton hört sich so an: Autopilot disconnect
Schaltet sich der Autopilot selbst aus, was vorkommen kann, so wiederholt sich der Ton ständig und das Master Warning-Lämpchen blinkt bis die Warnung gelöscht wurde.
Dies ist meistens das einzige rote Lämpchen, das man während eines Fluges zu gesicht bekommt, allgemein gilt bei Airbus die Dark Cockpit-Philosophie, also das dunkle Cockpit. Damit ist gemeint das bei Normalbetrieb keiner der vielen Knöpfe erleuchtet ist.

(Bild kommt noch in besserer Qualität)
Nun ist es aber so, das an mindestens 4 Tagen im Jahr plötzlich mehr Schweiss aus den Drüsen fliesst und die Temperatur im Cockpit ansteigt. Dies sind dann halbjährlichen Simulatorchecks, je 2 Tage dauernd, der erste als eigentliche Prüfung, bei der gezeigt wird, dass man das Flugzeug auch beim Ausfall eines Triebwerks unter Kontrolle hat, einen Go Around fliegen kann und dann auch noch sicher landen kann. Ebenfalls wird das Wissen der Probanden getestet, vorausgesetzt, man hat nicht selber schon genug Fragen um den gegenüber sitzenden Prüfer zu beschäftigen, was allerdings auch nicht immer klappt, wie hier zu lesen ist: http://skypointer.swissblog.ch/2009/05/06/checkrefresher/ (Übrigens auch eine schöne Zusammenfassung)
Am 2ten Tag gibt es dann jeweils viele Lämpchen am Overheadpanel zu bestaunen, es werden dann jeweils komplexere und mehrfach Fehler simuliert, so dass auch der Umgang mit den Checklisten und sonstigem wieder einmal geübt werden kann. So beträgt die benötigte Pistenlänge schnell einmal den doppelten Wert oder noch mehr als im Normalbetrieb.
Auch Flugzeugen, die sich plötzlich auf Kollisionkurs befinden, muss ausgewichen werden und den tückischen plötzlichen Windänderungen, Scherwinden oder Wind Shears auf Neudeutsch, getrotzt werden.
Nach weiterem Theorieunterricht im Anschluss wird man dann wieder in die weite Welt entlassen und kann sich dann wieder einmal weiter als 10 Minuten von einem Flughafen entfernen, sogar Kaffee gibts dann wieder während des Fluges.
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Donnerstag, 22. Januar 2009 | Autor: Tobi
Dies ist nicht nur ein Titel eines Buches von Antoine de Saint-Exupéry, sondern immer wieder eine schöne, wenn auch anstrengende Erfahrung. Wobei es auf der Kurzstrecke dann noch ohne Jetlag geht, man wird dann vom Crewcall zu Unzeiten aus den Träumen gerissen oder gehört nach getaner Arbeit zu den letzten Gästen in der Bar.
Ist der Boden nicht durch Wolken unsichtbar, ist das Lichtermeer immer wieder ein schöner Anblick. Aber auch die Dämmerung ist immer wieder schön anzusehen und zeichnet interessante Farben an den Himmel, was ich mit den folgenden Bildern zeigen möchte:
Anmerkung: Ich fotografiere mit einer Kompaktkamera freihändig, ein Klemmstativ wurde kürzlich beschafft, darum ist die Qualität nicht die herausragendste.
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Dienstag, 2. Dezember 2008 | Autor: Tobi
Die ersten Schneefälle bereits im November und Temperaturen die den Kühlschrank überflüssig machen sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass bald Weihnachten ist.
Somit ist auch mein Dezemberplan online, es gibt 2 neue Destinationen, so werden sich jetzt dann auch Moskau und Lissabon in meinem Logbuch finden lassen.
Hier noch einmal ein paar Fotos die im Laufe des Novembers entstanden sind:
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Freitag, 7. November 2008 | Autor: Tobi
Und wieder gab es Stau, diesmal jedoch nicht auf einem Flughafen, wie im folgenden Bild aus dem vermeintlich staureichen London zu erkennen ist, sondern bei einer grösseren Schweizer Firma die unter anderem Internetdienste anbietet.
Es hat einen Monat gedauert bis es an meinem neuen Wohnort Internetzugang gab, so gibt es erst jetzt wieder einen Eintrag, dafür werden diese nun wieder regelmässiger.
In der Zwischenzeit habe ich wieder einige Stunden im Flugzeug verbracht, so gab es zum Beispiel Nebel und wer findet den Flieger in Paris:


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Mittwoch, 24. September 2008 | Autor: Tobi
Nicht nur auf der Strasse gibt es Stau, auch auf dem Flugplatz kommt es dann und wann zu solchen Situationen. In Zürich nicht so ausgeprägt wie in London Heathrow oder in New York, aber immerhin standen wir auch schon ein Weilchen in der Schlange, was sich dann so präsentiert:
Vielleicht ergibt sich dann morgen ein Fotovergleich mit London, je nach Arbeitsaufwand.
Dank flexibler ATC bieten sich manchmal allerdings auch folgende Möglichkeiten für Fotos:








Nochmals Danke an die Genfer und Zürcher Sektoren von Swiss Radar
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Dienstag, 2. September 2008 | Autor: Tobi
Heute kann ich noch meinen letzten freien Tag geniessen, ab morgen geht es wieder in die Luft.
Um den August noch abzuschliessen gibt es noch einmal ein paar Fotos:
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Mittwoch, 27. August 2008 | Autor: Tobi
Jeder höhere Politiker hat die Angewohnheit nach 100 Tagen ein erstes Fazit zu ziehen. Da ich nicht politisiere aber meinen Beruf meist hoch oben im Himmel ausübe, also zumindest mit einem Teil mithalten kann, will ich einen 100 Blockstunden Rückblick tätigen. Diese Marke habe ich heute im Final auf die Piste 05 in Genf erreicht, 6 Minuten später standen wir am Gate.
Wer jetzt denkt, dass ich in 6 Wochen nur 100 Stunden gearbeitet habe, dem sei der folgende Beitrag von G! ans Herz gelegt: http://www.airbuspilot.ch/2008/06/18/die-zeiten-unseres-lebens/
So war denn auch mein längster Tag der im Beispiel im oben verlinkten Artikel erwähnte mit der Route Zürich – Madrid – Zürich – Frankfurt – Zürich mit knapp 11 Stunden.
Die ersten Minuten sammelte ich über Frankreich bei Epinal beim Landetraining. Seither habe ich, inklusive der Schweiz, 10 Länder besucht, in 6 davon hatte ich Nightstops und in meinem Portemonnaie befinden sich im Moment 4 verschieden Währungen. Es wurden 18 verschiedene Flughäfen angeflogen, den A380 sah ich 2 Mal in London. Der kürzeste Flug dauerte 40 Minuten, der Längste 3 Stunden 17 Minuten und dies auf Reiseflughöhen zwischen Flightlevel 150 und 390.
Mit Standardwerten wurden auf all diesen Flügen 250′250 kg JET A-1 verbrannt, die Passagiere habe ich nicht gezählt.
Der September bringt 5 neue Länder und Flughäfen und mit Rom einen neuen Nightstop. Mit Russland und Olga wird vorläufig noch nichts
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